Kik

Mit 3200 Filialen europaweit und einem Jahresumsatz von etwa 1,63 Mrd. Euro ist die KiK Textilien und Non-Food GmbH der größte Textildiscount in Deutschland. Im Jahr 1994 in Zusammenarbeit mit der Tengelmann-Gruppe gegründet, beschäftigt die im nordrhein-westfälischen Bönen ansässige Firma mittlerweile knapp 21.000 Mitarbeiter. Die Firmenbezeichnung setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Slogans „Kunde ist König“ zusammen.

Zum Kernbereich des Unternehmens zählt der Vertrieb von Textilien. Hier bietet KiK ein komplettes Sortiment, angefangen bei Damen- und Herrenbekleidung, über Kinder- sowie Babyartikel, bis hin zu Accessoires und Strumpfwaren. Wäsche zählt ebenso zur Angebotspalette des Konzerns.
Doch auch ein Randsortiment an Non-Food-Artikeln gehört zum Portfolio. Hier werden vor allem Spielwaren, diverse Geschenkartikel und Heimtextilien wie Handtücher, Vorhänge oder Bettwäsche angeboten. Die KiK Textilien und Non-Food GmbH versteht sich selbst als einen „textilen Grundversorger“, da der Großteil der Angebotspalette einfache Artikel beinhaltet, die zur Grundausstattung eines jeden Kleiderschranks gehören.

Mit allein 2.600 Filialen in Deutschland erreicht KiK eine sehr gute Kundennähe. Jährlich wächst das Filialnetz um etwa 200 Läden in ganz Europa. Inzwischen findet man Geschäfte der Kette auch in Österreich, der tschechischen Republik, Ungarn oder Kroatien. Insgesamt ist KiK bereits in 8 europäischen Ländern tätig und strebt langfristig ein Netz von europaweit rund 4.000 Filialen an.
Allein in Berlin betreibt KiK knapp 70 Filialen, praktisch in jeder größeren Stadt findet sich wenigstens ein Geschäft des Konzerns.

Um dem Anspruch eines textilen Grundversorgers gerecht zu werden, hält der Konzern an einem straffen Preiskonzept fest. Gute Qualität und das zu einem günstigen Preis, so das Motto. Um dieses Konzept gewinnbringend zu vermarkten, wurde unter anderem die Eigenmarke „OKAY“ ins Leben gerufen. Außerdem werden antizyklisch große Mengen an Waren eingekauft, um so die bestmöglichen Rabatte zu erzielen. Schließlich soll sich jeder Kunde des Konzerns nach Firmenphilosophie für 30 Euro komplett einkleiden können.